Beckenboden-Funktionsstörung

Du musst dich auf der Toilette anstrengen?
Es stottert und tröpfelt?
Du hast Schmerzen im Beckenbodenbereich oder beim Sex? Erektionsprobleme?

Weitere Beschwerden könnten sein:

  • Dein Harnstrahl ist unterbrochen oder stottert

  • Harntröpfeln

  • Du musst pressen um die Blasen- oder Darmentleerung zu starten

  • Du hast weitere Verspannungen im Körper z.B: Rücken, Gesäss

  • Du hast Mühe in den Bauch zu atmen

  • Du kannst deinen Beckenboden nicht anspannen

  • Als Mann leidest du unter Potenzstörungen

Lass den Zustand deines Beckenbodens durch eine Fachperson kontrollieren.

GynäkologIn, UrogynäkologIn oder zertifizierte BeckenbodenphysiotherapeutIn

Überaktive oder verspannte Beckenbodenmuskulatur (Hypertension)

Ursachen:

  • Chronischer Stress

  • Schmerzbedingte Schonhaltung

  • Traumatische Erlebnisse

  • Fehlbelastungen oder falsches Training

Was kann helfen?

Physiotherapie

Körperhaltung verbessern

Training anpassen

Schwache Beckenbodenmuskulatur (Hypotension)

Ursachen:

  • Schwangerschaft und vaginale Geburt

  • Hormonelle Veränderungen (z.B. Menopause)

  • Bindegewebsschwäche

  • Chronischer Husten oder starkes Pressen
    (z. B. bei Verstopfung)

  • Operationen im Beckenbereich

Was kann helfen?

Rauchstopp bei Raucherhusten

Koordinationsstörungen der Beckenbodenmuskulatur (Beckenbodendyskoordination)

Ursachen:

  • Neurologische Erkrankungen
    (z. B. Multiple Sklerose)

  • Bandscheibenprobleme

  • Nach Operationen im Beckenbereich

  • Falsches Toilettenverhalten

Was kann helfen?

Toilettenverhalten anpassen

Die Darmentleerung erleichtern mit der Hockhaltung

  • Hocker unter den Füssen

  • Beine leicht auseinander

  • Haltung aufrecht, leicht nach vorne gelehnt

  • Knie höher als die Hüften

  • Hände auf die Oberschenkeln oder Knie ablegen

Und wie gehst du auf die Toilette?

Nimm dir Zeit

  • Nimm eine entspannte Körperhaltung auf der Toilette ein

  • Deine Muskulatur braucht Zeit zum Erschlaffen

  • Deine Blase und dein Darm dürfen sich ohne Zeitdruck vollständig entleeren

  • Du musst nicht pressen

Höre auf deinen Körper

  • Entleere deine Blase alle 3-4 Stunden

  • Zögere deinen Stuhldrang nicht übermässig hinaus

Die Webseite dient der Wissensvermittlung und Prävention.

Sie ersetzt keine ärztliche Beratung.